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Wirbelstrom

Seit fast 10 Jahren beschäftigt sich die WayCon GmbH mit der Entwicklung und Herstellung von Wirbelstromsensoren. Die speziell für den High-End-Bereich hergestellten Geräte der TX-Serie bieten viele neue Einsatzmöglichkeiten und werden von unseren Ingenieuren speziell auch nach Ihren Bedürfnissen angepasst und ständig weiterentwickelt.

Die Wirbelstromsensoren sind kleine nützliche Helfer wenn es darum geht, berührungslos und verschleissfrei Abstände auf metallische Objekte äußerst hochauflösend bis in den Nanometerbereich zu messen. Die für das Messprinzip verantwortlichen hochfrequenten Feldlinien der Sensoren passieren nichtmetallische Medien ungehindert. Diese Eigenschaft lässt eine Messung unter Öl- oder Wasserdruck oder unter starker Verschmutzung zu. Auch können Gehäuseteile und Werkstoffe aus Kunststoff durchdrungen und dahinter liegende metallische Objekte erfasst werden. Lacke und Folien können auf Schichtstärke untersucht werden.  Weitere Informationen

Produkt TX IC CMSS
Messbereiche 0,5 - 10,00 mm 0 - 8 mm 0,254 - 7,620 mm
Linearität ±0,25 % v. MB ±60 µm ±50,8 µm
Auflösung 0,1 µm 1 µm 200 mV/ 25,4 µm
Dynamik 35 kHz 1 mm/ms 10 kHz
Schutzklasse IP67 und IP68, Temp. +185 °C IP67 IP65 und IP68
Ausgang analog, 4...20 mA, 0...10 V 4...20 mA, 0...10 V analog
Datenblatt
CAD Daten s. Rubrik Datenblätter & CAD-Daten s. Rubrik Datenblätter & CAD-Daten s. Rubrik Datenblätter & CAD-Daten

 

 

 

Einsatzgebiete

 

  • Berührungslose Qualitätskontrolle
  • Sondermaschinenbau
  • Speziell für schwierige industrielle Umgebung
  • Spindelspielmessung
  • Unwucht- und Vibrationsmessung

 

 

 

Besonderheiten

 

  • Berührungslose Abstandsmessung an Aluminium und Stahl
  • Hohe Auflösung bis zu 100 nm
  • Für schnelle Bewegungsänderungen (bis 35 kHz)
  • Unbeeinflusst von nicht metallischen Medien im Messraum
  • Messung an statischen und rotierenden Objekten möglich
   

Willkommen in der Welt der Wirbelströme

Das grundlegende Messprinzip der Wirbelstromsensoren basiert darauf, dass die Spule im Sensorkopf ein magnetisches Wechselfeld erzeugt, dessen Feldlinien aus der Sensorebene austreten, das Objekt passieren, und sich wieder schliessen. Dabei erzeugt das Messfeld (magnetisches Wechselfeld) im elektrisch leitfähigen Objekt Wirbelströme, die joulsche Verluste zur Folge haben. Diese Wirbelstromverluste im Objekt nehmen mit geringerem Abstand zu. Auf der Eingangsseite der Sensorspule wird diese Auskopplung der Wirbelstromverluste über die Änderung der komplexen Eingangsimpedanz messtechnisch ausgewertet und ein abstandsproportionales Ausgangssignal gebildet wie z. B. 0...10 V oder 4...20 mA.

Haupteinsatzgebiet

Haupteinsatzgebiet der Wirbelstromsensoren ist die Prüfung von rotierenden Wellen auf Unwucht, Vibration, Unrundheit sowie Radial- und Axialschlag. Für die Radialmessung ist eine ebene Mantelfläche optimal. Hier kann mit einem Sensor die Relativbewegung zwischen Sensor und Welle gemessen werden. Anders geartete Oberflächen lassen sich mittels Software analysieren.

Ordnet man zwei Sensoren im 90° Winkel an, so bekommt man differenzierten Aufschluss über Unrundheit und Radialschlag.

Zahnradprüfung

Für strukturierte Oberflächen, wie z. B. bei Verzahnungen oder Nutwellen, bieten wir die Möglichkeit, mittels Software entweder die Verzahnung auszublenden und den Mittelwert auszugeben und somit Information über die Radialbewegung zu erhalten oder die Zahnspitzen einzeln in den Maximalwerten zu erfassen. Hierdurch lassen sich Informationen über ausgebrochene Zähne bzw. Schaufeln oder Verschleiß gewinnen.

Eine mögliche Anwendung sind Untersuchung der Wellendurchbiegung oder Radial- und Axialverlagerung in Fahrzeuggetrieben bei verschiedenen Belastungszuständen am Prüfstand oder im Fahrversuch. Gehäuseverformungen lassen sich ebenfalls detektieren.

Maschinenüberwachung - Monitoring

Bei permanent betriebenen Maschinen, wie z. B. bei Turbogeneratoren in Kraftwerken, kann der Zustand der Lagerstellen überwacht werden. Vibrationen außerhalb des spezifizierten Bereiches werden erkannt und die Maschine kann in einen betriebssicheren Zustand gebracht werden, bevor es zu kostenintensiven und zeitaufwändigen Schäden kommt.

Des Weiteren ist eine Verschleissmessung der Welle möglich und ein Wartungsintervall lässt sich einplanen. Das Verhalten des Rotors lässt sich unter verschiedenen Lastzuständen oder bei unterschiedlichem Öldruck im Schmierspalt untersuchen.

Konstruktionsmerkmale

Sinnvolle Detaillösungen zur Befestigung bietet der neue WayCon-Wirbelstromsensor T10 mit 10mm Messbereich.

Der Sensor kann über eine Standard-Schlüsselweite SW24 verdreht werden. Für radial unzugängliche Situationen in Gewindekanälen lässt sich der Sensor durch Zylinderbohrungen und eine breite Nut montieren, ohne das Kabel zu beschädigen.

 

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