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Signalwandler

Signalwandler PMX-24

TypSignalwandler, Messumformer
Eingang1...20 kOhm
Versorgung9...36 VDC
Betriebstemperatur -40...+85 °C
Ausgang
4...20 mA, 0...10 V, 0...5 V, ±10 V, ±5 V
Stromaufnahme max.44 mA (bei Nutzung Stromausgang)
Bürde Stromausgang max.
< 300 Ω
VerpolungsschutzJa
KurzschlussfestJa
Anschlusstechnik4-Leiter Technik
Schutzklasse
IP30 (EN60529)
DownloadDatenblatt | CAD-Daten
Signalwandler / MessumformerÜbersicht

Einleitung Signalwandler / Messumformer

Messumformer werden in der Sensortechnik eingesetzt, um eine Eingangsgröße (z.B. Potentiometer) in eine proportionale Ausgangsgröße umzuwandeln. Dies sind häufig normierte Werte wie 0...10 V oder 4...20 mA, die zur einfachen Anbindung an Steuerungen benötigt werden. Für ein optimales Signalverhalten wird eine Signalkonditionierung und eine galvanische Trennung durchgeführt.

Der Signalwandler PMX-24 bietet verschiedene Strom- und Spannungsausgänge wie z. B. 4...20 mA, 0...10 V, 0...5 V, ±5 V, ±10 V, einfach konfigurierbar über DIP-Switch (Schalter auf der Platine).

Der Signalausgang ist galvanisch getrennt und zeichnet sich durch ein extrem geringes Restrauschen aus und ist frei von jeglichen Spikes. Die Versorgung des Potentiometers ist hinsichtlich der Störsicherheit mit einer hochgenauen differentiellen Referenzspannung von ±5 V realisiert, so dass größere Kabellängen zwischen Potentiometer und Messumformer möglich sind und Störungen durch externe Anlagenteile minimiert werden.

Hinweis - Signalwandler

Signal GND des Sensors und GND der Versorgung dürfen bei Verwendung mit 3-Leitertechnik verbunden werden. Pin 1 und Pin 8 sind intern verbunden.

Wichtig: Der Signalwandler PMX-24 ist eine Stromquelle.

Die Leerlaufspannung (ohne Last) zwischen Pin 11 und Pin 13 beträgt ca. 8 V.

Kabelbrucherkennung - Signalwandler / Messumformer

Im Falle eines Kabelbruchs zwischen Sensor und Messumformer liegt kein Signal am Eingang der Elektronik an. Herkömmliche Geräte interpretieren dies als Schleifersignal, entsprechend der Anfangsposition des Potentiometers bei der das Schleifersignal 0 V liefert. Beim Analogausgang von 4...20 mA entspricht dies 4 mA, bei bipolaren Spannungsausgängen von ±10 V entspricht dies -10 V, beim Ausgang ±5 V somit -5 V, etc.

Bei einem Kabelbruch werden drei Funktionen aktiviert:

1. Der Ausgang wird über einen Switch komplett frei geschaltet und es liegt kein Strom- oder Spannungssignal am Ausgang an.

2. Zusätzlich blinkt an der Gerätefront die gut sichtbare rote ERROR-LED.

3. Es wird ein Alarm-Schaltausgang aktiviert (Schließer), womit weitere Maßnahmen gesteuert werden können, beispielsweise ein akustisches Signal oder eine Notabschaltung. Die Kabelbrucherkennung wird bei einer vollständigen Durchtrennung des Sensorkabels, bzw. zumindest der Versorgungsleitungen des Potentiometers aktiviert (ein Teilbruch lediglich des Schleiferanschlusses aktiviert diese Funktion beispielsweise nicht). Die Kabelbrucherkennung funktioniert für Potentiometer bis zu einem max. Widerstandswert von 20 kOhm.

Einstellungen

Nullpunkt (Zero) und Verstärkung (Gain):

Bitte beachten Sie, dass sich Nullpunkt und Verstärkung bei großen Leitungslängen zwischen Potentiometer und Messumformer verschieben können. Installieren Sie daher das Potentiometer mit der erforderlichen Leitungslänge und nehmen Sie erst dann die Einstellung von Nullpunkt und Verstärkung vor. Hierfür empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

1. Bewegen Sie das Potentiometer an den Messbereichsanfang

2. Nullpunkt einstellen: Stellen Sie mit Hilfe des stirnseitigen Zero Potentiometers das Ausgangssignal auf 4,000 mA (für 4...20 mA) oder 0,000 V (für 0...10 V).

3. Bewegen Sie das Potentiometer an das Messbereichsende.

4. Verstärkung einstellen: Stellen Sie mit Hilfe des stirnseitigen Gain Potentiometers das Ausgangssignal auf 20,000 mA bzw. 10,000 V ein.

5. Kontrollieren Sie danach das Ausgangssignal an Messbereichsanfang und -ende. Sollte es leichte Abweichungen geben, wiederholen Sie bitte nochmals die Schritte 2 bis 4.

Ausgangssignal 0...5 V: Einstellung analog zu 0...10 V

Ausgangssignal ±5 V/±10 V: Bewegen Sie das Potentiometer in die Messbereichsmitte. Stellen Sie den Nullpunkt auf 0,000 V. Bewegen Sie das Potentiometer an Messbereichsanfang und -ende und kontrollieren Sie, ob die Werte identisch sind (z. B. -10,035 V und +10,035 V). Sollte das nicht der Fall sein, korrigieren Sie mit Hilfe des Zero Potentiometers. Anschließend stellen Sie die Verstärkung auf 5,000 V (-5,000 V) bzw. 10,000 V (-10,000 V).

Richtungsumkehr:

Sollten Sie ein invertiertes Ausgangssignal benötigen (20...4 mA/ 10...0 V/ 5...0 V), so tauschen Sie die Klemmen 5 und 7 am Messumformer.

 
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