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Magnetostriktive Sensoren - Anwendung

Magnetostriktive Sensoren finden Anwendung zur Positionserfassung speziell in Hydraulikzylindern für die Hubmessung des Zylinders. Durch ihre zylindrische Bauform ist ihre industrielle Anwendung bzw. Einbau für Zylinder in der Industrie prädestiniert. Magnetostriktive Hydraulik Sensoren werden unter anderem in Verpackungsmaschinen, Kunstoffmaschinen, Stahlwalzen oder in Getränkeabfüllanlagen eingesetzt.

 

Hebebühne

Hebebuehne mit magnetostriktiven Wegaufnehmern

In Werkstätten oder in der Automobilfertigung werden PKWs für Arbeiten am Unterbau angehoben. Dies erfolgt in der Regel über Hebebühnen. Hydraulikzylinder, welche in den Hebebühnen eingebettet sind, sorgen für die Anhebung des PKWs. Die Hubbewegung wird mittels eingebauter magnetostriktiver Wegaufnehmer gemessen. Die Positionserfassung ist gerade in automatisierten Prozessen für die Prozessstabilität notwendig.

Magnetostriktive Geber - Hubbrücke

Hubbrücken werden über befahrene Wasserstraßen gebaut. Diese heben sich wenn ein Schiff den Fahrweg durchfahren möchte. Dabei wird ein Brückenteil mittels Hydraulikzylindern soweit hochgefahren, dass das Schiff darunter problemlos die Hubbrücke passieren kann.

Magnetostriktive Geber, die in den Hydraulikzylindern verbaut sind, dienen der Hubmessung im Zylinder und geben dabei den gefahrenen Hub der Zylinder an die Steuerung weiter. Dank des erfassten Weges durch Hydraulik Sensoren wird sichergestellt, dass die Mindesthöhe des Brückenteils erreicht wird.

Füllstandsmessung

Füllstandsmessung ist ein zentraler Bestandteil von vielen industriellen automatisierten Prozessen. Die Überwachung von Füllständen ist in der chemischen Industrie und Lebensmittelindustrie ein täglicher Bestandteil für die Produktion.

Magnetostriktive Weggeber verfügen über einen Magneten, der sich ohne viel Aufwand in einen Schwimmer implementieren lässt. Dadurch können auch schwierig zu überwachende Füllstände, z.B. wegen einer gegenwärtigen Druckumgebung, prozesssicher kontrolliert werden.

Einsatz in Windradanlagen

Die Windräder der Windradanlagen werden entsprechend der Luftströmung in den Wind gedreht. Entscheidend für die richtige Ausrichtung der Windräder ist der Anstellwinkel (auch Anströmwinkel). Der Anstellwinkel bezeichnet in der Aerodynamik den Winkel zwischen der Anströmung (Luft) und des Profils (in diesem Falle des Windrades). Hierdurch wird zusammen mit der Geschwindigkeit der Luftströmung der dynamische Auftrieb bestimmt.

Eine automatisierte Steuerung regelt mittels der Pitch Control den Anstellwinkel. Magnetostriktive Sensoren messen hierbei die Ausrichtung der Anstellwinkel und werden unter anderem bei der Motorverriegelung eingesetzt. Hydraulik Sensoren dienen der Hubmessung im Zylinder, welche die Anstellwinkel mechanisch bewegen.

Spritzgussmaschinen

Spritzgussmaschinen (auch Kunststoffspritzgießmaschinen genannt, kurz SGM) erstellen aus Granulat sofort verwendbare Kunststoffelemente. Das Granulat wird in eine Formmasse gespritzt, welches eine Kavität des zu erstellenden Kunsstoffelementes besitzt. Verschiedene Spritzgießverfahren temperieren entsprechende Bauelemente in den SGM.

Die Schließ- und Spritzseite von Spritzgussmaschinen benötigen eine exakte Positionserfassung und eine dynamische Positionsregelung. Magnetostriktive Sensoren messen die jeweiligen Positionen der Spritzgusskomponenten für die benötigte Prozesssicherheit.

 
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