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Funktionsbeschreibung Magnescale

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Die DG-Serie arbeitet nach demMagnescale-Prinzip. Das Magnescale ist ein 2 mm dicker Stab aus einer ferromagnetischen Legierung mit einer magnetischen Teilung von 0,2 mm Abstand (Magnetisierungsmuster). Ein spezieller Aufnahmekopf und eine Laser-Meßmaschine gewährleisten die hohe Genauigkeit dieser Teilung.  Mit Hilfe eines auf magnetischen Fluß ansprechenden Mehrspaltkopfes erkennt die Meßeinheit das Magnetisierungsmuster auf dem Magnetmaßstab. Dieses Signal entspricht dem Bewegungsbetrag. Die vom Lesekopf erfaßten Sinussignale werden von einer Elektronik interpoliert und als digitale Signale mit 0,5 µm Teilung ausgegeben. Diese Signale sind für Steuerungszwecke und Messungen geeignet. Grundlage des Maßstabes ist ein Trägerwerkstoff aus Stahl, legiert mit Beryllium, Kupfer und Phosphorbronze. Als magnetische Schicht wird eine NiCo-Legierung elektrolythisch aufgetragen. Auf die gemsamte Länge des Maßstabes wird ein magnetisches Wechselfeld (N/S) mit Sinus-Charakteristik bei einer Polteilung von 0,2 mm aufmagnetisiert. Der Lesekopf besteht aus zwei magnetflußempfindlichen Mehrspaltköpfen und arbeitet nach dem magnetischen Modulationsprinzip (Trägerfrequenzverfahren). Jeder Mehrspaltenkopf besitzt 30 Spalten mit einer Polteilung von 0,2 mm. Die Mehrspaltenköpfe sind versetzt angeordnet, wodurch zwei um 90° phasenverschobene, annähernd sinusförmige Signale am Meßsignaleingang zur Verfügung stehen. Aufgrund dieser Bauweise reagiert der Lesekopf nur auf eine bestimmte Wellenlänge, unterscheidet die Bewegungsrichtung und liest das Signal auch im Stillstand aus. Aufbau: Die Meßspindel ist mit Y-Dichtungen und O-Ringen öldicht gekapselt, um eine staubdichte, spritzwassergeschützte und ölbeständige Einheit zu gewährleisten. Dies ermöglicht äußerst effiziente Messungen während der Bearbeitung selbst unter Einwirkung von Staub und Öl.

Funktionsbeschreibung MR-Elemente

Die DT/DL/DE-Serie mit MR-Elementen ist mit einem speziellen bandförmigen Magnetmaterial für das Maßstabssignal versehen, während MR-Elemente für den Erkennungssensor verwendet werden (exklusiv von Sony entwickelte ferromagnetische Magnetwiderstands-Filmelemente). Diese Bauelemente liefern ein starkes und stabiles Ausgangssignal. Die Magnetmaßstabsignale werden dann interpoliert und als elektrische Signale ausgegeben, die für Messungen und Steuerung geeignet sind.

Signalerkennung: Wenn sich der MR-Sensor entlang einem mit der korrekten Wellenlänge versehenen Maßstab bewegt, werden mehrfache Signale mit unterschiedlichen Phasen entsprechend den Elementmustern des Sensors ausgegeben. Das erforderliche Phasensignal kann dann durch Kombinieren und Trennen dieser Signale erzeugt werden.

 

 

 

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